Gut 2 Jahre ist es mittlerweile her, als wir zu Besuch im Kraftwagenzentrum in Nürnberg waren, um unseren Defender vor Rost zu schützen.   –  Das Video dazu findet ihr am Schluss. –

Grundsätzlich war es damals nicht zwingend notwendig den Unterboden mit Trockeneis zu strahlen, da der Dicke vor der Schlüsselübergabe vom Vertragshändler eingesprüht wurde – und das auch Ordentlich! –

Für das damals geplante Videoprojekt welches in Zusammenarbeit mit dem Kraftwagenzentrum und den Korrosionsschutz Depot entstand, wäre es allerding nicht ausreichend gewesen nur die Hohlräume zu behandeln. Genau aus diesen Grund, also zur Demonstration, wurde ein Teil des Unterbodens / Rahmen mit Trockeneis gestrahlt und anschließend mit einem Unterbodenschutz und  Unterboden – Wachs behandelt.

Der Steinschlagschutz welchen uns die Jungs aus Nürnberg vor allem in den Radkästen und an den Bereichen sprühten, an denen vermehrt mit Steinschlägen zu rechnen ist, läuft im Kraftwagenzentrum untern dem Namen „Sahara“ und ist eine Widerstandsfähige Beschichtung auf MS – Polymer Basis.

Die „Sahara“ Beschichtung hat nicht nur schutztechnische Vorteile gegenüber Steinschlägen, sondern auch Akustische.

Für die Nachbehandlung, also den allgemeinen Schutz, haben wir uns auf ein Unterboden –  Wachs der Firma Elaskon geeinigt.

Richtig ist, dass Elaskon UBS Hell einen gegenüber anderen Produkten vergleichsweise geringen Schutz gegen Steinschläge bietet. Umso Überraschter waren wir nach diesen Zwei Jahren von der schützenden Wirkung, auch wenn hier und da ein Paar vereinzelte Schwachstellen zu erkennen waren.

Man könnte aber behaupten, dass Elaskon UBS Hell für all diejenigen welche Hauptsächlich auf Asphalt fahren absolut genügt.

 

Hohlräume… was soll man da sagen? In vieler Hinsicht ist es eine Glaubensfrage, Mike Sanders, FluidFilm, Dinitrol etc.

Mike Sander hat eine hierzulande bekanntlich eine große Fan – Gemeinde, nicht ohne Grund, fragt man die Jungs im Korrosionsschutz Depot wird man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die Antwort erhalten „wurde alles gut versiegelt, hat man ein paar Jahre seine Ruhe damit.“

Ich muss gestehen, auch ich schwöre auf das Fett von Mike Sander.

Im Sommer kriecht es, im Winter ist es beständig, langlebig und lässt sich auch nicht so schnell „heraus Waschen“.

Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir uns bei der im Video gezeigten Hohlraumversiegelung für das Fett von Mike Sander entschieden.

 

Trotz alle dem haben wir uns dazu entschlossen, auch die Hohlraumversiegelung aufzufrischen.

(Auch hier muss man gestehen, es wäre nicht unbedingt Notwendig gewesen.)

 

Nun gut, eine Plan um den Defender Winterfest zu machen stand also!

Nach dem Bestellvorgang, machten wir uns erst mal darüber den Defender bzw. den gesamten Unterboden vom Schmutz und Dreck zu befreien. Das war mit Abstand die Nervigste Aufgabe – es macht einfach mehr Spaß ihn Dreckig zu machen -.

Für den Rahmen und Unterboden haben wir uns diese mal für den Unterbodenschutz von Dinitrol entschieden, sowie das Permanentwachs von KLine.

Nach dem Abkleben des Defenders haben wir zur Vorbehandlung bzw. Versieglung der vereinzelten Roststellen den Gesamten Unterboden/ Rahmen mit Owatrol Oil eingesprüht.

Die Vorteile von Owatrol sind, es stoppt Rost, versiegelt ihn, frischt den alten schon vorhanden Unterbodenschutz auf und sorgt somit für einen besseren Halt des neuen Schutzes.

Insgesamt zwei Tage haben wir das Owatrol Oil einwirken / trocknen lassen, was bei den sonderbaren Herbsttemperaturen von über 20°C ohne Probleme und einheitlich ging.

Wie oben schon erwähnt, hatten wir zwei verscheiden Mittel für den Unterboden gewählt.

Der Grund hierfür ist recht einfach, ich war mir nicht sicher ob das Dinitrol ohne Probleme auf dem „Sahara“ hält.

Wir haben also an allen Stellen, wie z.B. Radkästen,

an den das Sahara verarbeitet wurde das KLine Permanent Wachs versprüht!

Zuvor haben wir aber gut fünf Dosen Unterbodenschutz von Dinitrol mit der „KSD Tower L“ verarbeitet.

Das Dinitrol lies sich einfach und unserer Meinung

nach vor allem schnell verarbeiten und besitzt eine sehr gute Eigenschaft in Sachen Steinschlagschutz.

Ein großer Vorteil gegenüber transparenten Wachsen, wie ich Persönlich finde ist, man sieht deutlich an welcher Stelle man schon war.

Der Nachteil ist aber, man sieht nicht, wenn es unten drunter anfängt zu Gammeln!

Auch die Reinigung der Druckbecherpistole nahm etwas mehr Zeit in Anspruch als beim Permanent – Wachs.

Das Dinitrol war selbst nach der zügigen Verarbeitung dermaßen fest an der Pistole das nur noch Bremsenreiniger half … in großen Mengen!

Auch wenn es lästig ist, so viel Zeit und Mühe in das Putzen zu stecken, spricht diese Hartnäckigkeit doch irgendwie für das Produkt. Oder nicht?

Nach Zwei weiteren Sonnigen und sehr warmen Herbsttagen nahmen die Hohlräume in Angriff.

Da wir wie schon erwähnt nicht damit rechneten, dass wir noch mal solch ein Wetter bekommen würden, fiel unsere Wahl dieses mal auf Fluid Film Liq. A.

Der Gedanke war, dass wir auch bei recht kühlen Temperaturen ein kriechfähiges Mittel wollten, welches überall hinkommt.

Auch im Vergleich zum stark erwärmten Mike Sander´s Fett ist das Fluid Film Liq. A in meinen Augen weit aus kriechfähiger, jedoch lässt es sich leichter Ausspülen und bietet demnach einen nicht ganz so langwierigen Schutz.

Anfangs gluckerte das Fluid Film nur in der Druckbecherpistole vor sich hin und lief an der Verschraubung heraus. Die Sauerei hielt sich zum Glück in Grenzen und das Problem war auch schnell gefunden, nach dem Reinigen der Pistole hatte jemand (ICH) vergessen die Dichtung wieder anzubringen!

Die restliche Verarbeitung des Fluid Film Liq. A ging ohne Problem und wie ich finde wesentlich entspannter als mit Mike Sanders. (Auch wenn Mike Sanders Fett weiterhin mein Favorit ist)

Schon nach dem wir die Hohlraumsonde das erste Mal aus dem Rahmen heraus gezogen hatten war klar, eigentlich ist diese Maßnahme alles andere als notwendig. Um aber auf Nummer sicher zu gehen haben ganz nach dem Motto  – Viel hilft Viel –  alle Öffnungen und Hohlräume bearbeitet.

Man könnte meinen, unser Defender besteht nun hauptsächlich aus Wachs und Fett.

Abschließend kann man sagen, auch wenn das gesamte Vorhaben,

mit allem was dazugehört, etwas mehr Zeit in Anspruch nahm als geplant, sind wir doch froh „alles“ gemacht zu haben.

Denn schaden kann es ja nie und der Winter kommt mit Sicherheit!

Was die Ausgewählten Produkte angeht, würde ich diese bis auf das FluidFilm Liq. A genauso wieder auswählen.

Hier ein paar nützliche Links zum Thema Rostschutz , sowie zu allen Produkten die wir verwendet haben .

Korrosionsschutz-Depot

Kraftwagenzentrum

Owatrol OelFluidFilm Liquid A  ,  KLineDinitrol

 

 

 

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