2016 liegt hinter uns! Wenn man aber zurück denkt, merkt man das die zeit nur so Rennt. Egal wie man es dreht oder wendet wir können sie weder verlangsamen noch stoppen, aber wir haben die Möglichkeit selbst in der Hand wie wir sie gestalten und was wir daraus machen. Gerade an Silvester, wenn man mit Freunden oder der Verwandtschaft feiert und alles noch mal Revue geschehen lässt wird vielen klar, das man viel zu viel von der Zeit verschenkt. Auch wir haben uns wie jedes Jahr ein paar der beliebten „ Neujahrsvorsätzen“ zugelegt und uns auch dieses Mal vorgenommen alles einzuhalten.
Einer der Punkte besteht darin, mehr zeit für uns selbst zu haben, das tun was uns gefällt.

Voller Motivation konnten wir unsere Ideen kaum in uns behalten und planten direkt unseres erstes „Abenteuer“ für 2017! Drei Tage und zwei Nächte sollten es werden. Drei Tage voller Spaß abseits der Straße und am Wasser. Da der Wettergott für die Geplanten 3 Tage Schnee und eisige Temperaturen in der Nacht vorhersagte, blieb uns nichts anderes übrig als einen bekannten um seine Zeltheizung zu bitten.

Am Vortag unseres drei tage Abenteuer Pakten wir die Autos mit allem Nötigen – Zelt, Liege, Schlafsäcke, Gas, Dutch Oven, Angelausrüstung usw. – um in der Früh los fahren zu können.

Die Nacht über hat Frau Holle noch mal kräftig ihre Betten ausgeschüttelt, Schnee wohin das Auge reichte. Wirklich schwer befahrbar machte dies die geplanten Strecken nicht, maximal etwas anspruchsvoller. Das Spaß-Level profitierte auf jedenfalls davon.
Uns war aber von vornherein bewusst das uns keine Extremen Offroad Passagen erwarten würden. Es ging uns viel mehr um den Spaß, das Vergnügen nach langem mal wieder etwas länger mit dem Dicken unterwegs zu sein.

Als wir Nachmittags am Wasser angekommen waren, wollten wir sofort unsere Ruten ins Wasser werfen, jedoch war es Wort wörtlich arschkalt! Also kümmerten wir uns als Erstes ums Feuer.
psx_20170105_104249Nachdem das Zelt stand, das Feuer vor sich hin flackerte und die ersten Tassen Glühwein geleert waren, warfen wir unsre Ruten aus. Aber selbst die Fische wollten bei diesen Temperaturen nicht beißen, so das es am Abend das gute und altbewährte Chili gab. Am späten Abend stiegen wir, von Glühwein auf Jagertee um. Nachdem wir alle genug intus hatten um schnellstmöglich ins Reich der Träume zu fallen, legten wir uns allmählich Schlafen. Positiv überrascht waren wir von der Zeltheizung, die Temperaturen im Zelt waren absolut angenehm, so das es zum Schlafen reichte. Die Nacht verlief trotz eisigen Außentemperaturen recht gut, was wohl daran lag, dass die Heizung dauerhaft lief.

Ich möchte aber an dieser Stelle betonen, dass mit den Zeltheizungen nicht zu Spaßen ist – diese sind nicht für geschlossene Räume geeignet!

Leicht verkatert aufgewacht, kam uns der MorgenImWald-Heimweg   des zweiten Tages noch kälter vor als der Vortag. Aus diesem Grund hatten wir uns dazu entschlossen, nach dem Kaffee die Ruten noch mal kurz ins Wasser zu werfen und dann die Heimreise anzutreten.
Da wir die restliche Zeit aber nicht verschenken wollten, haben wir uns noch einen paar schöne strecke durch den Wald gesucht, um den restlichen Tag in den Autos zu verbringen.

Zusammengefasst kann man sagen, das es zwei absolut geniale Tage waren. Die Strecken verlangten zwar nicht viel ab, machten aber Spaß und genau darauf kommt es doch an!
Dass wir nur zwei statt drei Tage unterwegs waren, geht absolut in Ordnung, da die Temperaturen unsren Defender am eigentlich letzten Tag lahm legten. Der Dieselfilter war total versulzt, was wir dann auf dem Weg zum Wocheneinkauf merkten.

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